22. Februar 2015

Basketball Season


Am 21. Oktober 2014 stand ich das erste mal in der Turnhalle meiner High School mit einem Basketball in den Händen und habe versucht das nachzumachen, was alle anderen schon mit Perfektion konnten. Ich hätte es nie erwartet, aber nach drei Tagen Tryouts bin ich wirklich ins Basketball Team meiner Schule aufgenommen worden. Darauf folgte ein Monat mit zwei stündigen practices jeden einzelnen Tag nach der Schule. Ich konnte keine Bälle fangen, habe die Drills nicht durchblickt und wusste nie wo ich im Spiel hinlaufen sollte.
Am 1. Dezember hatten wir unser allererstes Freundschaftsspiel und ich meine erste Bewährungsprobe auf dem Court. Sogar während den Weihnachtsferien hieß es practice every day und für das Varsity Team ging es nach Barea zum Christmastournament und zur Titelverteidigung eine Woche später im Spencer County Tournament.
Der Januar bestand für mich nur aus practice und games. Bis zu drei mal die Woche mussten wir alle bis um 21:00 Uhr in der Halle bleiben und meistens auf gute Noten und Hausaufgaben verzichten. Während jedem einzelnen practice wurde ich besser, verstand so langsam die Strategien und hatte meinen ersten riesen Erfolg: ich habe es geschafft, einen Korb von der 3-Punkte-Linie zu werfen.
Dann Ende Januar habe ich das erste Mal ein ganzes Quarter (6min) für mein Team gespielt und einige Zeit später meine ersten zwei Punkte in einem game geworfen. Dieser Moment war so ziemlich das größte und mir wurde klar, dass sich all die knochenharte Arbeit von drei Monaten wirklich ausgezahlt hat.
Gestern war unsere Senior Night, das letzte Spiel meines Lebens und das Ende der season für mein Junior Varsity Team. Auch wenn offiziell nur die seniors verabschiedet wurden, heißt es für mich jetzt auch “Goodbye Basketball!”
Ich kann nicht beschreiben wie viel mir dieser Sport die letzten vier Monate gegeben hat. Ich habe so viele tolle Mädchen kennengelernt und war Teil eines Teams, wobei ich vorher noch nie in meinem Leben einen Teamsport getrieben habe. Auch wenn ich viele Fehler gemacht habe, oft kurz vorm Aufgeben war, mir viele Kommentare meiner Mitspielerinnen anhören musste und oft verzweifelt war weil ich diese Sportart einfach nicht hingekriegt habe, war es am Ende die großartigste Erfahrung während meinem Auslandsjahr. So viele Menschen haben mir immer wieder gesagt, dass ich aufhören soll, ob es Gastfamilie, Coaches, Freundinnen oder Eltern waren. Im Nachhinein bin ich SO stolz einfach NICHT aufgegeben zu haben und eine Sache in meinem Leben bis zum Ende durchgezogen zu haben.
Ich werde diese Zeit, all die Gefühle und natürlich die Mädels nie vergessen, es war unglaublich und etwas, was ich in Deutschland niemals erlebt hätte.

Meine Locker Partnerin Allison
Timeout
GO TOPPERS !





 
Varsity gewinnt Regionals


Mein 3. Zuhause während den letzten 4 Monaten

I love yall bunches and will never forget this experience - balled out 
 

20. Februar 2015

Snow Week

Als wir am Montagmorgen an userem freien Tag der kurzen Weihnachtspause in Louisville aufwachten, war alles weiß. Da hat es über Nacht einfach mal 10cm geschneit. Das war der Beginn von vier Snow Days und dem ersten Versuch der online school.
Da bei Schnee das komplette Schulsystem geschlossen wird, müssen solche freien Tage im Sommer nachgeholt werden. Um das zu vermeiden wurde dieses Schuljahr online school eingeführt. Um 9:30 Uhr müssen die Lehrer Aufgaben auf unsere Lernseite Edmodo posten, die uns für 30 Minuten beschäftigen sollen. Wie alles andere hier auch, muss man seine Arbeit dann online einreichen und die Lehrer benoten sie. Das Problem ist allerdings, wenn man in sechs Fächern nur busy work (Dinge, die man niemals im Unterricht gemacht hätte, sondern einfach nur zum Zeivertreib gedacht sind)zu machen hat und das ganze dann mal fluffige 5 Stunden dauert anstatt 2,5. Nur als Beispiel, ich musste mich selbst malen – für Digital Photography!
Nachdem man sich dann ausgiebig bei Twitter über die neue online school aufgeregt hatte, haben die ersten angefangen den Schnee auszunutzen und “sledding” und “snowman building” zu gehen. Ich habe mit meiner Gastschwester die Einfahrt freigeschaufelt (nur damit sie am nächsten Tag wieder mit Schnee bedeckt war), war mit Schwester und hostmum prom dress shopping und habe mit zwei anderen Freundinnen bei einer Klassenkameradin übernachtet. Da haben wir es uns bei der Kälte richtig gemütlich gemacht, Filme geschaut und bis 5:00 Uhr morgens Quatsch gemacht. Am nächsten Tag war ich das erste mal bei “Hooter's”. Dann haben wir mit sechs Leuten vor dem Fernseher gesessen und die Nachrichten geschaut, nur um zu erfahren, dass die public schools morgen wieder frei haben werden und die private schools in die Schule gehen müssen. Zwar zwei Stunden später als sonst, deswegen werden wir aber trotzdem Frostbeulen auf dem Fußmarsch zur Schule bei -20°C bekommen und alle waren äußerst “salty”,dass wir jetzt sogar unsere ganzen Hausaufgaben machen müssen und nicht wie geplant, den Freitag und das restliche Wochenende dafür Zeit haben.

Gott hatte diesmal mit den katholischen Schülern kein Mitleid ;)

covered in snow und wenn man so 
gelangweilt ist, dass man 
freiwillig arbeitet (und dabei noch gut aussieht)

18. Februar 2015

Spirit Week & Walkathon

Während in Deutschland der Karneval ausgiebig gefeiert wurde, hatten wir hier auf meiner Schule Spirit Week, sodass ich wenigstens das verkleiden nicht ganz so vermisst habe. Der letzteTag der Spirit Week war Walkathon, ein Fundraiser bei dem die ganze schule drei Meilen durch Downtown läuft, nachdem Spenden von Freunden und Bekannten eingesammelt wurden. Das diesjährige Motto war 'Frozen', was aufgrund der Wetterverhältnisse auch ziemlich gut gepasst hat.

Tag 1: Denim Day (habe davon leider kein Bild)
Tag 2: Tropical Tuesday

Tag 3: Decades Day

Da ich ja wie bekannt nicht der größte Liebhaber unserer Schuluniform bin, war ich ziemlich froh, dass ich diese mal für eine Woche im Schrank lassen konnte. Stattdessen hieß es Yoga pants, neon Farben, und Jeans Jeans Jeans! Es hat unglaublich Spaß gemacht zu sehen, wie die anderen aussahen und dass wirklich fast die ganze Schule mitgemacht hat.

Donnerstags trug jede Klasse ihre Farbe, Juniors also blau, und das traditionelle Facepainting durfte natürlich auch nicht vergessen werden. Da es allerdigs um einiges zu kalt war draußen zu walken, ging es nach drei Runden in der Sporthalle für circa 800 Meter eine Runde um den Blog. Da sogar das noch zu kalt war, sind ich und einige andere Mädels einfach die gesamte Strecke gelaufen :D Meine Klasse hat sogar den Fundraiser mit $150 pro Person gewonnen und ich bin ziemlich sicher, dass wir auch die Spirit Competition (welche Klasse schreit am lautesten, hat die meisten Verkleideten und macht am meisten mit) gewinnen werden. LET'S GO JUNIORS! 
proud Pres Girl 

Girls <3

jap, Cookies und Schokomilch waren genug Entschädigung für die Kälte

1. Februar 2015

Winter Dance

Das Thema für den diesjährigen Winter Dance meiner Schule war “Masquerade – Silver in the City”, hat sich natürlich keiner dran gehalten also ging es ohne Masken los. Nachdem ich mich mit einer Freundin zusammen fertig gemacht habe und die ihr Date eingesammelt hatte, ging es in ein schickes Restaurant (die Betonung liegt dabei wirklich auf schick, da ich sonst nur Qdoba oder Panera gewohnt bin) mit 15 anderen Freunden. Die “forever alone” datelose Gruppe bestand aus Dara, Lindsay und mir woraufhin wir einfach beschlossen gegenseitig unsere Dates zu sein. Nach dem besten Burger, den ich je gegessen habe ging es ins Melwood Arts Center, wo der Dance stattfand und das erste was natürlich alle weiblichen Anwesenden machten: Schuhe aus! Der Anblick von Freshmen auf riesen High Heels war nämlich länger kaum noch zu ertragen.
Der Dance an sich war super toll, gute Musik und sehr viel getanzt. Die amerikanischen Gruppentanz-Lieder sind dabei mein favorite aber auch die modernen Pop-Lieder kamen nicht zu kurz. Auch die anwesenden Lehrer waren in guter Stimmung und hin und wieder in Tanzlaune.

forever alone squad (Emma ganz rechts darf dabei nicht beachtet werden, die hatte ein Date)


Emma :*


Basketball Team 2014/2015 <3 

30. Januar 2015

Pres goes State

Nach zwei einhalb Monaten season und hartem practice hieß es für unser Basketball Varsity Team letzte Woche im “All A Tournament” (kleine Schulen aus Kentucky) bestehen. Nach dem ersten gewonnen Spiel gegen Shawnee am Donnerstag traten wir am Freitag gegen unsere Erzfeinde von Holy Cross an. Die komplett Schule war unglaublich aufgeregt und versuchte so viele Schüler wie möglich für das Derby zu mobilisieren. Das Thema des Spiels war “Workout”, damit sind dann auch unsere seltsamen Verkleidungen zu erklären. Die student section hat mit Cheers, Fitness Übungen und Anfeuerungsschreien überzeugt und letztendlich hat unser Team nach einem ziemlich knappen Spiel District gewonnen. Das bedeutete: am folgenden Mittwoch würde es nach Frankfort zur State Meisterschaft gehen !
Das Thema für dieses Spiel war “Patriotic” also habe ich meine America Klamotten rausgekramt und nachmittags sind alle zusammen im gelben Schulbus (ja, meine erste Fahrt im berühmten gelben Schulbus) zum Spiel gefahren. Viele Schüler, Leher und etliche Eltern waren vertreten um die schuleigenen Cheers zu brüllen und die Cheerleader zu unterstützen. Das Team gegen das wir antraten war allerdings um einiges besser als wir und so verloren wir letztendlich mit einem 50Punkte-Rückstand obwohl wir im ersten Viertel sogar mal vorne lagen.

Nichtsdestotrotz war es ein toller Abend und wir waren mit Abstand die größte und lauteste student section im ganzen Turnier!

der gelbe Schulbus *_*

Court mit unseren Spielerinnen in weiß
 

15. Januar 2015

Halbzeit - 155 Tage hier, in 155 Tagen wieder in Deutschland


Von meinen genau 310 Tagen in den USA sind genau die Hälfte bereits um. Genug Anlass, um mal zurückzublicken und zu sehen, was mir das letzte halbe Jahr so gebracht hat UND ob ich es bereue mich für ein ganzes Austauschjahr entschieden zu haben.

Angefangen mit der Orientation in Washington DC, zwei wunderschöne, turbulente Tage, woraufhin der aufregende erste Schritt on my way to the USA, das Treffen der Gastfamilie, folgte. Die erste Heimwehphase, Fall Break, das erste Mal ausgehen mit Freunden. Ganz besonders den Kulturschock hatte ich nicht erwartet. Man hat immer diese Traumvorstellung: alles ist groß, alle sind super nett und freundlich, kleine Diners und Sportsbars und aufregende Teenie-Lives. Wenn man dann aber bemerkt, dass die Amerikaner noch nicht einmal ''Guten Morgen'' sagen, das Wasser stundenlang laufe lassen, tausende Plastiktüten verschwenden und wirklich viel zu viel Fast-Food essen, kommt fällt man erst mal in ein ziemliches Loch aus Heimweh und Zweifeln, warum man das ganze überhaupt macht. Ich bin als komplett unerfahrene Spielerin ins Basketball Team gekommen und hab ab da an gelernt was es heißt sich den Hintern abzuarbeiten um zu einem Team dazuzugehören. Es war die beste Entscheidung weil ich ab da wirklich immer beschäftigt war und tolle neue Freunde gefunden habe. Dafür musste ich dann auch sozusagen meine Gastfamilie aufgeben, was ich bis heute nicht bereue, denn jetzt habe ich einfach gesagt eine bessere Zeit. Thanksgiving und Weihnachten sind DIE Familienfeste und ab da fühlt man sich dann wirklich als Teil der Familie und hat auch mal eine kleine Pause von der bei mir wirklich anstrengenden Schule. Silvester wird hier ja leider nicht wirklich groß gefeiert, womit mein Neujahr dann zu einem ziemlich schlechten Start ins neue Jahr mit Heimweh und Tränen wurde aber auch da kommt man wieder heraus und war wenn es wieder in die Schule geht – Alltag und Beschäftigung. Die letzten zwei Wochen bestanden bei mir definitiv aus Basketball, was noch bis Ende Februar der Fall sein wird.
Auch wenn ich in den letzten 155 Tagen einige Dinge erlebt habe, die ich nie erwartet hätte je erleben zu müssen und die meinem Jahr hier wirklich einen gewissen Schatten und Nachgeschmack verliehen haben, würde ich niemals meine Entscheidung rückgängig machen dieses Auslandsjahr gewagt zu haben. Ich habe so vieles über mich gelernt: den Mund zu halten, wenn es einen nichts angeht, den Mund aufzumachen, wenn man etwas klären muss, den Menschen zu zeigen, dass man sie schätzt und nur mit den Personen befreundet zu sein, die einen wirklich so mögen wie man nunmal ist, denn ich kann nicht ändern wie ich bin und das möchte ich auch gar nicht mehr. Mein größtes Ziel war immer mehr über mich zu lernen und mich selbst zu finden, was definitiv gelungen ist. Ich hätte nie erwartet, wie stark und erwachsen ich sein kann(wenn ich will ;) ) und wie sehr ich es schätze, der Mensch zu sein der ich bin, denn ich habe mittlerweile eine Vielzahl an Menschen getroffen, die ich um ihre Persönlichkeit wirklich nicht beneide. Auf der anderen Seite habe ich aber auch so viele herausragende Charaktere kennen und lieben gelernt, ohne die ich mir es nicht mehr vorstellen kann.
Das ist auch einer der Gründe, warum ich froh bin, mich für einen 10monatigen Aufenthalt entschieden zu haben. Ich persönlich habe gerade erst so die richtig engen Kontakte gefunden und fange an mit Freunden wegzugehen oder aktiv an ihren Gesprächen teilzunehmen. Es ist schön die Gewissheit zu haben, auch noch für Senior Night, Spring Break, Ring Ceremony und Prom da zu sein.

Die erste 155 Tage sind wirklich verflogen und ich bin gespannt was noch auf mich zukommt und bin sicher, dass ich in einem Wimpernschlag wieder zuhause bin. 

31. Dezember 2014

My Year 2014

This will be my first post in English in order to make it easier for my american friends to understand it ;) It will be about everything that happened during 2014 and all these people that were part of it, so it became pretty long.

My year started just perfect with a class trip to Vallendar in February which really inspired me and made me think of what I am and what I want to be. Meanwhile, one of the biggest highlights during this year happened: I was chosen to receive a scholarship from the german government to spend ten months in the United States! I can clearly remember how I was sitting in our room, two of my best friends holding my hands and my mom on the phone, telling me the good news. I was so happy and I was sure that a really good time was waiting for me but then in March, my grandma died and this was something completely new for me. Losing a loved one without being able to change anything. The biggest support I had during that time was my boyfriend who was there for me from the night when my parents told me to the day of the funeral. Rigth after this, he graduatet from High School and we had a great time at the Dance with all of his friends and family. I am so proud of him, just because he is doing what makes him happy now. In April, we went to Berlin together and had a wonderful three days where we saw a lot of the city and met his cousin. In June was one of the best weeks in my life, when I met all the exchange students, that are my friends now and were preparing to travel to the US with me. We had SO much fun and we learned so much.. I would have never imagined to meet such great people! In July, my year in 10th grade ended and I had to say goodbye to my friends and classmates at the same time. Our “graduation party” was great and I guess we were all ready to begin a new life in 11th grade, which would be a lot harder and different than the previous one. Some of us though, were facing another challenge: An exchange year in another country! Mariella, Max, Eva and me were heading to all over the world, to Australia, South Africa, Canada and the US to be exact. Two weeks later it was time for me to pack my suitcase and I had a party with all my friends and family that I would not see for a long time. On August 14, my new american life began with two days in Washington DC. I love this city and I loved the time I spent with people, I really appreciate.
Then I met my first hostfamily, had my first day at Presentation Academy and met new people, which was probably quite intimidating and just overwhelming. I got pretty homesick and my life really wasn't how I always imagined it to be. I had a lot of schoolwork, could not do the sport I wanted to and did not go out with friends very often. But I had a lot of highlights too, such as seeing my first football game, going to a haunted house, going to a fam in Indiana or the Fall Dance at my school. During Fall Break in October, nothing really happened and I still hadn't really arrived yet. But the turning point was the day, when I tried out for Pres' Basketball team and finally got in. I met so many new girls and my day got so different because of practice and games which was so exciting but a huge problem at the same time. My hostmum was not able to drive me to practice anymore and I had a hard time to organize rides and to go out on the weekend. When a guy stole something from me on the bus I had to take, it was probably the worst down in my experience so far. My birthday in November was really nice and I spent it with two exchange girls, who are really close to me and it was one of the last events I would spent with my hostfamily. A week later, I was just done with everything at that time when a friend from my basketball team offered to switch to her family. It was a hard decision because I was already settled in my life at the other family and I was afraid to be completely new in a family again. But I risked it and it was the best decision I've ever made. From now on my life became better and I had so much fun! I went out with my hostsister and I got to play my first basketball game, which made me so proud (because everybody knows: I just suck at basketball :D) and my new hostfamily was really everything I could have asked for. Thanksgiving and Christmas in December made me so happy and I really felt comfortable in this new family with all its traditions and craziness.

But during all this time there were some people that never dissapointed me, never lost faith in me and in what I was doing and most important, always supported me. I am gone for almost five months now, which is already half of my exchange year, and I can probably not imagine how hard it is to let their child go but I know how hard it is to miss my parents and how proud I am to have them. They always tried to help me from almost the other end of the world, encouraged me to act in situations where I was just hiding under a blanket and put a smile on my face every single day with those little things, that made me feel appreciated and loved.
I also realized how important my friends are and how much I've always loved it to hangout with them or just to get a hug. Especially my boyfriend makes it hard to be away from home, because he's just not there anymore, every day. I can't call him whenever I want to because there are six hours of time difference. And I can't see him because he is not only five minutes away anymore. I THANK EVERYONE OF YOU for being there, listening to my problems and showing me, who my true friends and family are.

All these challenges and problems I had to deal with during the second half of 2014 changed me so much. I know how to handle it now, how to stay calm and not to call my parents right away. I learned how to think of others first but sometimes to put myself first. But most important, I got to know SO many new people here in Louisville which are real friends by now and I appreciate every single one of them. Because they know I will be gone in five months but still, they are giving me all their heart they have. THANK YOU so much for making me smile or helping me out every single day, I don't take it for granted.
I am thrilled for 2015 and so excited for everything that's waiting for me right now just because I know, and believe, that it will be a good year!

I wish everybody reading this, a wonderful New Year 2015. May all your wishes come true! I have only some, that I already know, will be realized soon.