25. September 2014

Pres Night Out

Drei Volleyballspiele des Pres Freshman, JV und Varsity teams wurden in der Sporthalle groß zelebriert. Alle 'Future Pres Girls', Mädchen, die gerne einmal auf Presentation Academy gehen würden, und natürlich die eigentlichen Pres Girls, also wir, waren eingeladen. T-Shirts wurden verkauft, es gab eine photobooth, Cookies für die kleinen und Facepainting darf bei einem amerikanischen Event auch nie fehlen :D
Als dann das Varsity team, also die talentiertesten Spielerinnen, dran war, performten erst die Prezettes mit der National Anthem, dann die Cheerleader und zuletzt das Danceteam bevor das große Spiel dann losging.
Wir hatten unseren eigenen Blog und haben angefeuert, bis wir keie Stimme mehr hatten ! Es hat so viel Spaß gemacht auch mal 'außerhalb der Schule' was mit den Mädchen zu machen und einige näher kennenzulernen.
Das Spiel an sich war suoer spannend, sehr hohes Niveau, wobei die 'Toppers', also wir, am Ende sogar gewonnen haben !


Die Mädchen konnten es sich gar nicht vorstellen wie es ohne diese Schul-/Sportevents und Dances ist, als ich davon erzählt habe, dass es sowas in Deutschland nicht gibt. Hier läuft wirklich unglaublich viel über die Schule : Du bist den ganzen Tag dort, machst dort Hausaufgaben, machst Sport und am Wochenende hast du meistens noch ein Spiel. In Deutschland macht man all das eher im Dorfverein :D Und die Dances sollte man auch wirklich mal bei uns einführen. 


 Go Toppers ! 


 Mary :) 

Cheerleader

with Caylin :*

22. September 2014

The Haunted House

Mein erster Abend mit Freundinnen aus der Schule ging zu einem Haunted Haus, übersetzt ein Spukhaus, mit Zombies, Dunkelheit und allem was dazugehört.
Allein der Weg dorthin erfüllte schon alle meine Vorstellungen : in einem riesigen Truck auf Dixie Highway, die Haare wehen im Wind, es läuft laute Musik und du siehst nur die Lichter der Autos und Ampeln vor dir. Genau so hatte ich es mir immer vorgestellt.
Ich habe dann auch meine ersten amerikanischen Jungs kennengelernt und musste Fragen wie 'Lebt ihr in Deutschland in Häusern?' oder 'Bist du mit Hitler verwandt?' ertragen.. Ja, die Amerikaner haben wirklich nicht so ein ausgeprägtes Allgemeinwissen/Weltbild :D Ich musste ganz viel deutsch vorplappern, von deutschen Autobahnen und deutschem Bier erzählen und natürlich Schimpfwörter übersetzen – Standard.
Das Haunted House an sich war eigentlich gar nicht soo gruselig wie erwartet, aber die Bekanntschaft der Leute und die Gespräche waren das viele Geld wert !
In zwei Wochen ist Homecoming an unserer 'Partnerschule' Desales, noch zwei Wochen um irgendwie ein Date zu ergattern :D


Ich hoffe, dass das nur der Beginn einer unglaublich aufregenden Zeit war und ich meine Wochenenden öfter mit diesen Menschen verbringen kann :)

Fall Pep Rally

Ich habe meine erste Pep Rally erlebt !
  • Pep Rally? Die Verabschiedung der Fall Sports Season, also Cross Country, Golf, Field Hockey, Soccer, Volleyball.. Alle Stufen (Freshmen 9, Sophomores 10, Juniors 11, Seniors 12) kleiden sich in einer anderen Farbe und wirklich fancy Klamotten und versuchen sich mit ihrem Spirit zu überbieten, schreien, cheeren, singen und wollen den 'Spirit Stick' gewinnen. Die Schulteams geben ihr Bestes und die Lehrer verkleiden sich ebenso.
Unser Motto war Disney und die Farbe der Juniors war blau, also kamen wirklich alle Juniors in blau und mit Mickey Mouse Ohren, Tütüs oder Krönchen. Facepainting durfte natürlich auch nicht fehlen und dann ging es mit unseren selbstgemachten Plakaten schreiend in die Sporthalle, wo es dann einen pinken, grünen, blauen und lilanen Blog gab. Es wurde gesungen und geschrien.
Nachdem das Danceteam und unsere Cheerleader performed haben, mussten wir Disneylieder erkennen und weitersingen. Dann haben die Lehrer, die sich als Frauen verkleidet haben den Sieger des 'Spirit Stick' bekannt gegeben : die Seniors, wer hätte das gedacht :D Zuletzt haben wir dann mit allen Schülern Zumba getanzt.
Unser Lunch waren free hotdogs, cookies und chips.

Es war SO lustig, hat einfach nur Spaß gemacht und man fühlt sich so wohl in dieser Gruppe von Mädchen, die zusammenstehen um ein Ziel zu erreichen, auch wenn wir es am Ende nicht geschafft haben ;)

GO TOPPERS !

GO JUNIORS ! CLASS OF 2016


13. September 2014

1. Monat

Vor genau einem Monat bin ich hier in Kentucky angekommen. Hinter mir liegt ein Monat USA, tausend neue Eindrücke, neue Bekanntschaften, neue Efahrungen und Heimweh.
So verlief mein 1. Monat :
Das erste was ich besorgen mussste war eine Schuluniform. Alle die es betrifft, plant $150-200 ein, sowas ist wirklich teuer. Der Handyvertrag hängt ganz von der Familie und dem Anbieter ab. Wir haben unter den Austauschschülern Beträge von $15-60 monatlich.
Dann folgte für mich der erste Schultag und mein erstes Footballgame ! Auch wenn es nur ein kleines Schulgame war, war der Spirit der Wahnsinn. Davon mal abgesehen verstehe ich natürlich nichts vom Spiel an sich :D Die Kentucky State Fair war riesig ! Ich bin vier Stunden mit meiner Gastfamilie durch Gänge und Stände gelaufen und es nahm und nahm kein Ende. Ganz abgesehen von der unglaublichen Food Hall ... 
In Woche 2 ging es mit ein paar anderen Austauschschülerinnen aus meiner Region shoppen. Ich kann euch Forever 21 nur ans Herz legen, das ist das amerikanische H&M. Was mir schnell aufgefallen ist, ist dass ein Starbucks oder ein Besuch bei einem FastFood Restaurant wirklich NIE zu kurz kommt.
Außerdem war ich auf meinem ersten Church Picninc und generell das erste Mal in der Kirche. Die Leute sind so viel begeisterter von ihrem Glauben und es berührt einen so viel tiefer, wie sich all diese Menschen nur das Beste wünschen. Auf dem Picnic, was eigentlich mehr wie eine Mini-Kirmes war, habe ich dann auch schnell gemerkt, dass Amerikaner wirklich an jedem Stand ihr Geld lassen, vor allem wenn es Gewinnspiele sind.
Letzte Woche fuhren wir dann auf Huber's Farm in Indiana, wo es viele leckere Sachen zu kaufen gab und wir durch die Plantagen geschelndert sind. Während der letzten Woche hatte ich allerdings wirklich Schulstress. Meine Schule ist sehr anspruchsvoll und ich lerne täglich bis zu zwei Stunden und schreibe fast jeden Tag ein Quiz oder Tests. Das übt wirklich viel Druck auf einen aus und nimmt einem so gut wie alle Zeit .. Aber seit zwei Wochen mache ich 2x wöchentlich Zumba im Community Center in der Nähe, was mich ein wenig ausgleicht.


Morgen geht es für mich mit meiner Welcome-Family-Gastschwester Lauren, die zufällig in meinem Bio Kurs ist, auf ein Okoberfest hier in Kentucky ! It'll be fun !


Meine Gastschwester Jayla und ich in Uniform vor dem Haus


Regards to my Louisville Ladies :*  


'I pledge Allegiance to flag of the United States of America... ' 

 

28. August 2014

Presentation Academy


Mein Schultag beginnt um 8:00am mit dem Treppenhaus, denn 1st Period liegt im 3.Stock. Dann Gebet und 'Pledge of Allegiance', die ich mittlerweile auswendig kann ;) Nach den Ansagen und Neuigkeiten starte ich mit AP Biology. Jede Stunde dauert 46 Minuten, das heißt die erste Stunde endet nicht um 8.45am sondern um 8:48am. Nach PreCalculus heißt es Theology, was sich mehr als 'Selbstfindungsfach' als schlichte Religion herausstellte. English ist eines meiner Lieblingsfächer, denn es geht um Lesen und Analysieren und Ms Graves is awesome. Nach einer halben Stunde Choral habe ich endlich um 12:00pm lunch in der cafeteria. Das Essen ist nicht sonderlich ausgewogen, schmeckt aber immer super ! Ich bezahle täglich $2,50 oder bringe mir ein Sandwich mit. Während lunch ist die einzige Möglichkeit sich mit Leuten zu unterhalten, wobei 30 Minuten zum Essen kaufen und essen auch schwierig ist. Danach geht es zu DigitalPhotography wo wir Photos machen, sie bearbeiten oder die unterschiedlichen Funktionen der Kamera kennenlernen. Mein letztes Fach ist Honors U.S. History, womit ich ziemliche Schwierigkeiten habe. Als Deutsche hat man wenig Hintergrundwissen zu Themen wie Civil War und Slavery und versteht die Texte im Buch auch meistens nicht – you have to put a lot of work in it ! Anstatt der 8th Period habe ich Resource in der Bibliothek, wo ich Zeit habe meine Hausaufgaben weitgehend zu erledigen. Die Schule endet für alle um 3:00pm und ich bin meist um 4:30pm zu Hause.
Pres hat auch ein großes Sportangebot und Drama, allerdings werde ich erst im Oktober zu den Basketball Tryouts gehen.

Alles in allem ist diese Schule wirklich besonders ! Jeder ist stolz ein 'Pres Girl' zu sein und es wird wirklich Wert auf Disziplin und Ehrgeiz gelegt. Ich hätte nicht erwartet, dass ich mal eine katholische Mädchenschule schätzen würde, aber die Gebete geben einem wirklich Routine und man reflektiert Dinge viel mehr. Die Mädchen sind alle super nett und hilfsbereit und auch die Lehrer begegnen einem auf freundschaftlicher Basis und nehmen sich die Zeit, die Dinge zu erklären und dir zu helfen.

Noch ein paar Fakten über das Schulleben auf Pres :


  • alle (!) Mädchen tragen Haarbänder
  • kein Mädchen schminkt sich
  • die Schüler laufen zum Raum des Lehrers und haben dafür 5 Minuten Zeit
  • jeder Raum ist individuell nach den Vorlieben des Lehrers mit Sprüchen und Bildern gestaltet
  • Einzeltische
  • Quiz's und Tests, die so oft wiederholt werden können, bis man die volle Punktzahl erreicht hat
  • JEDER hat ein iPhone, oder ein Pad, das er während dem Unterricht benutzt
  • Handys sind erlaubt 
    und erforderlich
  • Alle Lehrer haben 'Mints' oder 'Granola Bars' in ihren Klassenzimmern für die Schüler
  • Schüler müssen Kleenex boxen mitbringen, damit Taschentücher immer sichergestellt sind
  • Zuspätkommen gibt eine detention
  • Muss man während der Stunde auf die Toilette, muss man sich mit Uhrzeit auszeichnen, und später wieder auszeichnen
  • alle Hausaufgaben werden auf der Internet Plattform www.edmodo.com aufgezeigt. Dort werden auch alle Wochenabläufe und die Tests angekündigt
  • Es gibt points auf Hausaufgaben und es gibt die grades A,B,C,D und F
  • Trinken ist nur aus den offizielllen 'Belong. Be a Pres Girl' Flaschen erlaubt
  • Die Seniors haben ihre eigene Treppe 

19. August 2014

Welcome to Louisville,Kentucky !

Und am Flughafen standen dann wirklich wie immer von uns erträumt, unsere 4 Gastfamilien mit Schildern, Luftballons und Geschenken vor uns !
Dann ging es nachhause und die englischsprachige Zeit brach an. Die Familie ist wirklich sehr freundlich und will, dass ich mich wie Zuhause fühle. Sie sind mit mir am nächsten Tag sofort losgefahren, um alles zu besorgen was ich benötige (SIMKarte,Duschzeug,Schulsachen...) und bemüht sich wirklich!

Allerdings hätte ich nicht erwartet, wie anders es sein würde, so ganz ohne Familie und Freunde. Man fühlt sich eben nicht sofort wohl in einem neuen Zimmer/Haus und denkt auch sehr oft an Familie und Freunde in Deutschland. Aber in diesen Momenten habe ich bereits am 2. Tag die Erfahrung gemacht : Steht auf, geht zu euren Familien, redet mit ihnen (darüber, sie wissen ganz genau, dass ihr Heimweh habt!) und versucht euch abzulenken. Ich habe angefangen meine Fotos von Washington zu bearbeiten und habe Hörspiele gehört oder gelesen. Das wird euer ungutes Gefühl im Magen nicht vertreiben, aber es hilft ! Man unterschätzt auch die Reaktion des Körpers auf die neue Situation – Magenkrämpfe oder Übelkeit.
Das erste mal Skypen mit der Familie ist wirklich hart – deshalb versuche ich mir den Kontakt zu meinem Zuhause einzuteilen und mir feste Grenzen zu setzen, ansonsten steht man immer mit einem Fuß in Deutschland.


Für mich geht es morgen das erste Mal in die Schule und ich bin wirklich schon suoer aufgeregt ! News folgen. 

Orientation in Washington

Oh my gosh ! Wir haben unsere ersten Schritte auf amerikanischem Boden gewagt !
Nach 8 Stunden Flug (sehr erträglich durch Bordentertainment) und gefühlten 10 Stunden am Flughafen, behindert durch Passprobleme und dem amerikanischen Zoll, gings für uns endlich ins HiltonHotel in Washington D.C. War allerdings echt nicht das, was ich erwartet habe :D Dort begrüßten uns die Betreuern der Partnerorganisation CIEE und erfrischt durch den kühlen (!!!) Luftzug des Air Conditioning.
Wir haben so viel gesehen in Washington – das weiße Haus, Memorials von Martin Luther King und Jefferson oder das Museum of American History – das Highlight aber war die kleine Stadt Alexandria. So etwas schönes habe ich wirklich noch nie in meinem Leben gesehen ! Alle die eine Spiegelreflexkamera besitzen – es ist der Himmel auf Erden !
Ganz nebenbei haben wir auch noch die anderen Austauschschüler von Experiment kennengelernt, die eine Woche vor uns beim VBS in Bad Bevensen waren.

Dieses Austauschjahr prägt so wundervolle Freundschaften und ich hatte selten so viel Spaß und habe mich selten so verbunden zu Menschen gefühlt, wie zu all diesen Freunden und so kann ich sie mittlerweile wirklich nennen !

Samstag morgen hieß es dann auch schon 'Washington Dulles Airport' und nach n eun Stunden Warten am Flughafen ging es für die 'Kentucky Family' (#WinnieEllieKilianAlina) Richtung Louisville – in einer Maschine mit drei Sitzen pro Reihe :D


Bei der Landung waren wir alle SO aufgeregt und gespannt auf unsere Gastfamilien, dass wir fast 2x auf die Toilette gelaufen sind.